Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg
Am 18. Juni 2026 besuchten alle unsere 9. Klassen die Gedenkstätte Flossenbürg. Die Exkursion war ein stiller, bewegender Moment: Nicht nur Fakten, sondern die konkreten Spuren von Leid machen Geschichte greifbar.
Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich sichtlich bewegt und interessiert. Auf meine Nachfrage, weshalb der Besuch einer solchen Gedenkstätte so wichtig sei, kamen folgende Antworten: „…um das Leid der Menschen zu verstehen“, „um es in echt zu sehen“, „aus Respekt vor den Verstorbenen“, „um sich hineinzuversetzen“ und „um zu lernen: Das darf nie wieder passieren“.
Besonders berührt haben viele das Krematorium im Tal des Todes, die Bücher mit den Namen der Häftlinge, die getragene Kleidung und die zerbrechlichen Stimmen der Überlebenden in den Audio-Dateien. Ein Satz eines ehemaligen Häftlings blieb uns allen im Gedächtnis: „An dem Tag habe ich Flossenbürg verlassen, Flossenbürg hat mich aber nie verlassen.“
Der Besuch hat uns Nähe zu den Betroffenen gegeben und verdeutlicht: Erinnern heißt handeln — damit solche Gräuel nie wieder möglich sind.


